Menü schließen
 
Artikel empfehlen:

Feuerwehr

Die Werkfeuerwehr des Flughafens Leipzig/Halle

Seit 9. Oktober 1997 ist die Flughafenfeuerwehr anerkannte Werkfeuerwehr. Auf momentan zwei Feuerwachen sind mehr als 100 hauptamtliche und etwa 60 nebenberufliche Einsatzkräfte tätig (nebenberufliche des Flughafens und von DHL Fire Guard).

Die Werkfeuerwehr des Airports ist auch auf den von DHL genutzten Arealen am Flughafen Leipzig/Halle für den abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz , für technische Hilfeleistung sowie für die Absicherung des Flugbetriebes zuständig. Pro Schicht wird die Werkfeuerwehr dabei durch jeweils mindestens sechs Einsatzkräfte des DHL Hub Leipzig unterstützt.

Panorama FeuerwehrfahrzeugePanorama Feuerwehrfahrzeuge

Offiziell anerkannte Ausbildungsstelle in Erster Hilfe

Nicht nur im Straßenverkehr oder im Beruf kommt es immer wieder zu Unfällen. Ein Großteil der Unfälle passiert in der Freizeit oder im Haushalt. Schon aus diesem Grund ist es von Vorteil, einen Erste Hilfe Grundkurs zu absolvieren. Der Führerscheinerwerb liegt bei den meisten Menschen schon sehr lange zurück und somit auch eine Auffrischung des Wissens.

Unser Kursangebot:
•Lebensrettende Sofortmaßnahmen
•Erste-Hilfe-Lehrgang
•Erste-Hilfe-Training
•Herz-Lungen-Wiederbelebung

Sollte der letzte Erste Hilfe-Kurs länger als zwei Jahre zurückliegen, empfehlen wir die Teilnahme an einem Refresh-Lehrgang. Für Fragen, Anmeldungen oder Wünsche stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.

Aufgaben der Werkfeuerwehr

Sicherstellen des Flugverkehres laut ICAO

Primär dient die Werkfeuerwehr zur Sicherstellung des Luftverkehres. Laut ICAO (International Civil Aviation Organization) gehört der Flughafen Leipzig/Halle der Brandschutzkategorie 10 an. Daher stellt die ICAO folgende Forderungen (Annex 14):

•mobile Wassermenge: 32.200 l;
•Auswurfrate pro Minute: 11.200 l; davon erstes Fahrzeug 50 Prozent der Auswurfrate
•Zusatzlöschmittel Pulver: 450 kg
•mindestens drei Hauptlöschfahrzeuge
•Reaktionszeit: maximal drei Minuten

Vorbeugender und abwehrender Brandschutz

•brandschutztechnische Beratung bei Baumaßnahmen
•Erarbeitung und Aktualisierung der Brandschutzordnung
•Kontrolle der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen
•Erarbeitung und Überprüfung der Räumungsordnung

Rettungsdienst

•Sanitätsausbildung, Behindertenfahrdienst
•Ausbildung in Erster Hilfe und Frühdefibrillation
•Überprüfung und Neubestückung von Sanitätskasten
•rettungsdienstliche Absicherung von Veranstaltungen
•Notbefreiung aus steckengebliebenen Aufzügen

Technische Hilfe

•Beseitigung von auslaufendem Kraftstoff
•Hilfe bei Verkehrsunfällen
•Gefahrgutbeseitigung
•Personenbefreiung aus Aufzügen
•Unterstützung bei Arbeiten in Höhen mit dem Universallöschfahrzeug (ULF)

Ausbildung

•regelmäßige theoretische und praktische Ausbildung
•zwei monatliche Übungen pro Wachabteilung
•zwei „heiße“ Übungen im Jahr
•eine Atemschutzüberwachungsübung pro Jahr (ASÜ)
•alle zwei Jahre eine Großübung
•Ausbildung der Einsatzkräfte der betrieblichen freiwilligen Feuerwehr nach
   Feuerwehrdienstvorschrift 2/2 (Grundlehrgang, laufende Ausbildung)

Sonstige Aufgaben

•brandschutztechnische Absicherung der Flugzeugbetankung
•Wartung, Pflege und Prüfung von Atemschutztechnik
•Reinigung von Einsatz- und Arbeitskleidung
•Betreuung von Besucherführungen in den Feuerwachen
•Hydrantenprüfungen
•Prüfung und Wartung von Handfeuerlöschern
•Schlauchwäsche und Prüfung sowie Reparaturen für Feuerwehren im Umland
•Feuerlöscherschulungen für Mitarbeiter des Flughafens und anderer Firmen
•Erstellung von Einsatz- und Rettungsplänen
•Ausstellen von Schweißerlaubnissen
•Brandschutzkontrollen vor Veranstaltungen
•Brandschutzbelehrungen
•Unterstützung des Winterdienstes

Fahrzeugbestand der Flughafenfeuerwehr

Löschfahrzeuge

2 Rosenbauer "Panther" FLF 14000/1000

"Panther" FLF 14000/1000"Panther" FLF 14000/1000Technische Daten:

  • Wasser: 12.500 l
  • Schaumbilder: 1.500 l
  • Löschpulver: 1.000 kg
  • Pumpenleistung: 8.000 l/min 

3 Rosenbauer "Panther" FLF 11000/500

"Panther" FLF 11000/500"Panther" FLF 11000/500Technische Daten:

  • Wasser: 10.000 l
  • Schaumbilder: 1.300 l
  • Löschpulver: 500 kg
  • Pumpenleistung: 6.000 l/min 

Flugfeldlöschfahrzeug "Pegasus"

Mit der Indienststellung des neuen Großlöschfahrzeugs "Pegasus" erweiterte die Flughafenfeuerwehr ihre Flotte auf sechs Flugfeldlöschfahrzeuge, die sowohl Wasser als auch Löschschaum einsetzen können. Somit sind die Anforderungen der internationalen Zivilluftfahrtbehörde (ICAO) mit Blick auf die Betriebsaufnahme des DHL-Frachtdrehkreuzes im Jahre 2008 erfüllt.

Das Besondere an diesem Löschfahrzeug ist seine Schaumanlage "One Seven". Mit einem speziellen Hochdruckverfahren werden aus einem Tropfen Wasser sieben Schaumblasen erzeugt. Dieses Verfahren schont Ressourcen, verleiht dem Schaum eine hohe Haftfestigkeit und verhindert Wasserschäden nach Löscheinsätzen.

"Pegasus" verdankt seinen Namen dem Projekttitel der DHL-Ansiedlung.

Flugfeldlöschfahrzeug "Pegasus"Flugfeldlöschfahrzeug "Pegasus"Technische Daten:

  • Leistung Motor: 1.000 PS
  • Lichtmasthöhe: 6 m
  • Baujahr: 1999
  • Wassertank: 12.500 l
  • Schaumtank: 2 x 750 l, 1 x 150 l "One Seven"
  • Schnellangriff: rechts 80 m Hochdrucklöschanlage, links 60 m »One Seven«
  • Normaldruckpumpe: 8.000 l/min bei 10 bar
  • Hochdruckpumpe: 300 l/min bei 40 bar
  • Dachmonitor: 6.000 l/min - Wurfweite 80 m
  • Frontmonitor: 1.900 l/min - Wurfweite 50 m
  • Selbstschutzanlage: 10 Bodensprühdüsen mit je 140 l/min
  • Stromerzeuger: 9 kVA

Stationiert: Feuerwache Ost

Hilfeleistungslöschfahrzeuge HLF30/50

HLF 30/50-5 T 32 in Anlehnung an die DIN EN 1777

Hilfeleistungslöschfahrzeuge HLF30_50Hilfeleistungslöschfahrzeuge HLF30_50Technische Daten:

  • Fahrgestell: MAN TGA 35.440 8x2-6 BL
  • Besatzung: Staffelkabine 1+5
  • Einbaupumpe: Gimaex FPH 10-3000/40-250
  • zulässiges Gesamtgewicht: 32 t
  • Löschwassertank: 5.000 l
  • Schaummitteltank: 500 l
  • Schaumzumischer: Fire Dos 2500/3/3
  • Baujahr: 2008

Sonderausstattung:

  • hydraulischer Teleskopmast rund 32 m ausfahrbar
  • pneumatischer Lichtmast 2 x 1.000 W
  • Lichtpunkthöhe ca. 5.200 mm
  • Stromerzeuger 13 kVA
  • elektrische Schnellangriffshaspel 60 m, S 25
  • Rückfahrvideosystem
  • Umfeldbeleuchtung
  • Wechselsprechanlage zwischen dem Rettungskorb und dem Hauptbedienstand
  • 2 Heckarbeitsscheinwerfer
  • Hygienestation auf Auszug
  • Tauchpumpe TP 4-1
  • Tauchpumpe TP 8-1

Löschgerät:

  • kombinierter Wasser-/Schaumwerfer Typ: EL 570 montiert am Rettungskorbboden
  • Schwerschaumrohr S 4

Rettungsgerät:

  • Spreizer, Schere, Antriebsaggregat
  • Hochleistungslüfter Typ: TCA 16
  • Gerätesatz Absturzsicherung
  • Multifunktionsleiter

Stationiert: Feuerwache Ost

Universallöschfahrzeug ULF 4500/500 Kran auf MAN 6 x 4

Universallöschfahrzeuge werden zur Brandbekämpfung an Fahrzeugen und in Gebäuden am Flughafen eingesetzt. Zur technischen Hilfe sind neben hydraulischen Rettungsgeräten (Spreizer/Schneider) auch Hebekissen verschiedener Größe im Fahrzeug untergebracht. Somit ist die Feuerwehr in der Lage sowohl aus Höhen als auch aus Tiefen zu retten.

Ein 12 kVA Generator und eine Winde (5/10 KN) mit einem 65 m langen Zugseil ergänzen die Ausstattung.

Universallöschfahrzeug ULF 4500/500 Kran auf MAN 6 x 4Universallöschfahrzeug ULF 4500/500 Kran auf MAN 6 x 4Technische Daten:

  • Leistung Motor: 364 PS
  • Wassertank: 4.500 l
  • Schaumtank: 500 l
  • Nennrettungshöhe: 22 m
  • Pumpenleistung: 4.000 l bei Normaldruck, 400 l bei Hochdruck

Stationiert: Feuerwache West

Kleinlöschfahrzeug Mercedes Vito 114

Für die umfassende Brandbekämpfung in den einzelnen Etagen des Parkhauses, einsetzbar als mobile Abschnittsleitung.

Kleinlöschfahrzeug Mercedes Vito 114Kleinlöschfahrzeug Mercedes Vito 114Technische Daten:

  • Leistung Motor: 141 PS
  • Hochdrucklöschanlage: 250 bar
  • Wassertank: 125 l
  • Baujahr: 1999
  • 4 Rangierroller "GOJAK" 6000
  • Tragleistung: je 550 kg
  • Hochleistungslüfter TYPHOON 21W10
  • Hochdrucklöschanlage: HDL 250
  • Stromerzeuger: 2,2 kVA
  • Führungsmittel, Fax und Mobiltelefon

Stationiert: Feuerwache West

Rettungstreppenfahrzeug

Das Rettungstreppenfahrzeug dient zur schnellen Evakuierung von havarierten Flugzeugen. Im Unterschied zu einer normalen Gangway verfügt die Rettungstreppe über eine feuerwehrtechnische Beladung. Damit kann die Flugzeughülle geöffnet und der Brand bekämpft werden.

RettungstreppenfahrzeugRettungstreppenfahrzeugTechnische Daten:

  • Typ: Rosenbauer E8000/E3000
  • Fahrgestell: MAN TGS 26.480
  • Motorleistung: 353 kW (480 PS) (Euro 4)
  • Beschleunigung: 0 - 80 km/h in 30 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 105 km/h
  • maximale Rettungshöhe: 8,3m
  • Fläche Rettungsplattform: 8m²
  • Rüstzeit: ca. 70 Sekunden

Stationiert: Feuerwache Ost

Kommandowagen

VW Caddy Kommandowagen

Zur Fahrzeugausstattung der drei baugleichen VW Caddy gehören ABS, ASR, Klimaanlage und Bordcomputer.

VW Caddy KommandowagenVW Caddy KommandowagenTechnische Daten:

  • Leistung Motor: 105 PS (TDI)
  • Höchstgeschwindigkeit: 166 km/h

Zwei der Fahrzeuge führen ein Leuchtsäulenaggregat (Elspro) und einen Pressluftatmer mit. Sie werden als Kommandowagen durch die Abschnittsleiter Nord und Süd genutzt. Zwei PG 6, ein Faxgerät, ein analoges FuG 4 m Band sowie ein fest eingebautes und zwei tragbare digitale Bündelfunkgeräte dienen der betrieblichen Kommunikation.

Ein Fahrzeug dient logistischen Aufgaben.

Stationiert: Feuerwachen West und Ost

Kommandowagen VW Passat Variant

Kommandowagen VW Passat VariantKommandowagen VW Passat VariantTechnische Daten:

  • Motor: 1,9 TDI
  • Leistung Motor: 105 PS
  • Ausstattung: 4 m Band Teledux 9 FuG
  • Sondersignaleinrichtungen: Blitzscheinwerfer Hella BSX – F im Kühlergrill, RTK 6 (Blitz) auf dem Dach

Stationiert: Feuerwache West

Einsatzleitwagen Mercedes Benz Sprinter - ELW II

  • Einsatzleitwagen Mercedes Benz Sprinter - ELW IIEinsatzleitwagen Mercedes Benz Sprinter - ELW IIAbgesetzte Leitstelle
  • 2 Computer-Arbeitsplätze mit Cult System
  • Wärmebildkamera mit Funkübertragungssystem
  • Kamera zur besseren Übersicht der Einsatzstelle
  • Führungsmittelsatz "Sachsen"

Leistung: 95 kW

Stationiert: Feuerwache West

Mannschaftstransportwagen

Mannschaftstransportwagen (MTW)

Der MTW ist auf einem VW T 5 mit 3.400 mm Radstand als „Transporter Grundmodell Feuerwehr“ aufgebaut. Zur Fahrzeugausstattung gehören ABS, ASR, Navigationssystem, Klimaanlage und Standheizung. Zwischen den ersten beiden Sitzreihen befindet sich ein Klapptisch (650 mm x 460 mm).

Mannschaftstransportwagen (MTW)Mannschaftstransportwagen (MTW)Technische Daten:

  • Motor: 1,9 TDI Motor
  • Leistung Motor: 62 kW
  • zulässiges Gesamtgewicht von 2800 kg
  • Sondersignalanlagen: RTK 6 – SL und zwei Doppelblitzleuchten im Kühlergrill

Stationiert: Feuerwache Ost

Mannschaftstransportwagen

Transport der nebenberuflichen Feuerwehr zum EinsatzortMannschaftstransportwagenMannschaftstransportwagen

Beladung:

  • 4 Pressluftatmer
  • kleine feuerwehrtechnische Beladung

Leistung: 45 kW

Stationiert: Feuerwache West

Mannschaftstransportwagen Ausbildungszentrum

Mannschaftstransportwagen  AusbildungszentrumMannschaftstransportwagen AusbildungszentrumBei diesem im Mai 2011 in Dienst gestellten MTW handelt es sich um einen VW T5 (Facelift) mit mittlerem Radstand. Damit werden alle Transporte erledigt, die im Ausbildungszentrum anfallen.

Wechsellader

WechselladerWechselladerBasisfahrzeug für den MAN-V und Schlauch Container

Leistung: 209 kW

Stationiert: Feuerwache West

Container

MAN-V Rettungscontainer

Ausrüstung zum Aufbau einer Triage, Versorgung von 32 Verletzten

MAN-V RettungscontainerMAN-V RettungscontainerBeladung:

  • 3 Benzin - Stromerzeuger
  • 5 Rettungszelte
  • 5 Behältergeräte Typ 4
  • 10 Sanitätsrucksäcke
  • 24 Sauerstoffflaschen
  • 45 Krankentragen
  • Krankentragenunterstellböcke
  • Infusionsstativ
  • Kompressor für Lichtmast
  • Flaschenwagen mit Sirius-Rettungsdecken und Einmallaken
  • Einwegset med. Schutzbekleidung, Chemikalienschutzanzüge
  • Unfallhüllen, Wolldecken
  • Zeltheizgerät mit zwei Warmluftschläuchen
  • Verbandsmaterial
  • Gefrierschrank, Kühlschrank
  • Vakuummatratzen
  • Atemschutz "Breathe Easy"
  • Dekontaminationsanlage Personen
  • Schaufeltragen

Stationiert: Feuerwache West

Schlauchcontainer

Überbrücken von langen Wegestrecken bei der Wasserversorgung / Gewässerschutz

SchlauchcontainerSchlauchcontainerBeladung:

  • Zumischer Z 4
  • Zumischer Z 8 Schwerschaumrohr 8/11
  • Kombischaumrohr S 4 - M 4
  • Sprühdüse 200/600
  • 2 TS 8 Fox
  • Schlauch für Ölsperre
  • ÖKO-TEK-System
  • 3.000 m Schlauchmaterial = 164 B- Druckschläuche
  • Wenderohr

Stationiert: Feuerwache Ost

Gerätewagen

Gerätewagen Logistik

Fahrzeug zum Transport von Material in Gitterboxen (Pumpentechnik, Bindemittel, Absperrtechnik) und Löschmittelbehältern sowie zum täglichen Transport von Ausrüstung und anderen Gegenständen zwischen den Feuerwachen.

Gerätewagen LogistikGerätewagen LogistikTechnische Daten:

  • Baujahr 2005
  • Hubraum 4.580 ccm
  • Fahrgestell: MAN L 2000
  • Aufbau: GFG Halle/Saale
  • Ladebordwand: MBB 1000

Stationiert: Feuerwache West

Gerätewagen-Gefahrgut Umweltschutz

Der GW-G Umweltschutz wurde auf einem Einachs-Sattelanhänger aufgebaut. Das Basisfahrzeug ist ein MAN TGS 18.400 4x4 H BLS. Die seitlichen Geräteräume sind durch je zwei Unter- und Oberwände verschlossen. Durch das Öffnen der Unterwand rollt die Oberwand automatisch auf das Dach. Das Aufsteigen in den Geräteraum erfolgt über klappbare Auftritte, die an den unteren Bordwänden angebracht sind. Heckseitig erfolgt das Be- und Entladen über eine Vertikal-Ladebordwand mit 1,5 t Tragkraft. Der Auflieger kann an der Einsatzstelle abgesattelt werden und wird über ein Batteriepack mit der notwendigen Energie für die Ladebordwand versorgt.

Gerätewagen-Gefahrgut UmweltschutzGerätewagen-Gefahrgut UmweltschutzTechnische Daten:

  • Baujahr: 2008
  • zulässiges Gesamtgewicht: 21 t
  • Gesamtzuggewicht: maximal 35 t
  • Rückfahrvideosystem mit 7 Zoll-LCD-Farbmonitor

Ausstattung:

  • Pumpen
  • Lüfter
  • Fass
  • Handmembranpumpe
  • Leckdichtgerätschaften
  • 2 Armaturencontainer
  • Stromversorgung
  • Schlauchmaterial
  • Faltbehälter
  • Schutzausrüstung
  • CSA
  • Dekontamination
  • Pressluftatmer
  • Rollwagen mit Mess- und Absperrgeräten, Gefahrgutschlauchpumpe, Flachsauger, Stromerzeuger, Wasserturbinen-Hochleistungslüfter, Gasspürpumpe, Multi-PID, Probenentnahmeset, Dichtfix-Startpaket, 3.000 l Falttank, 450 l Saugbehälter, pneumatische Dekon-Wanne, Schnelleinsatzzelt, Öl-Heizautomaten, Notfallwanne, eine „Defcon 40 T" Dekontaminationsanlage, Reinigungsset
  • Wärmebildkamera
  • Laptop mit Gefahrgutdatenbank

Stationiert: Feuerwache Ost

Gerätewagen Notunterkunft

Der Gerätewagen wurde für den Transport von Unterkunftsausrüstung für lokale Schadenslagen, wie Quarantänestationen und Infektionseinsätze aber auch überörtlich bei Großschadenslagen angeschafft. Als Sattelanhänger wurde ein Schmitz-Cargobull SPL 24/L Dreiachser ausgewählt. Der Gerätewagen ist mit Scheibenbremsen, Luftfederung, automatischem Achslift für die erste und dritte Achse sowie einer Stützwinde mit Einseitenbedienung ausgestattet. Eine MBB-Standard-Ladebordwand mit einer Tragfähigkeit von 1,5 t befindet sich am Fahrzeugheck. Die Bordwand kann autark vom Zugfahrzeug über zwei Batterien betrieben werden. Auf dem Gerätewagen sind 18 Rollwagen und 5 Wagen verlastet. Unter dem Fahrgestell befindet sich eine zweigeteilte, über die ganze Breite ausgeführte Transportkiste, die beidseitig über Klappen bestückt werden kann.

Gerätewagen NotunterkunftGerätewagen NotunterkunftTechnische Daten:

  • zulässiges Gesamtgewicht: 36 t
  • zulässiges Gesamtgewicht als Einheit mit Zugmaschine: 40 t

Ausstattung:

  • u.a. 450 Feldbetten
  • 500 Wolldecken
  • 600 Kopfkissen
  • 24 Festzeltgarnituren
  • 280 Schlafsäcke
  • diverse Hygieneartikel

Stationiert: Feuerwache Ost

Rettungswagen

Krankentransportwagen

KrankentransportwagenKrankentransportwagenMit dem Krankentransportwagen, Typ B, auf Mercedes-Benz Sprinter 315 CDI mit Binz-Ausbau werden in erster Linie Kranke transportiert. Außerdem dient dieser als Reservefahrzeug bei Ausfall eines Rettungstransportwagens.

Stationiert: Feuerwache Nord

Rettungstransportwagen (RTW)

Der RTW dient zur Erstversorgung von Notfallpatienten und einem anschließenden Transport in ein Krankenhaus. Dafür ist er mit umfassendem medizinischem Equipment ausgerüstet, welches die Behandlung vieler medizinischer Notfälle und Erkrankungen ermöglicht.

Rettungstransportwagen (RTW)Rettungstransportwagen (RTW)Typ:

  • Mercedes Benz Sprinter 515 CDI
  • speziell für die Werkfeuerwehr des Flughafen Leipzig/Halle nach DIN EN 1789 Typ 3 ausgebaut

Ausstattung:

  • Tragesystem
  • EKG-Gerät
  • Beatmungsgerät

Stationiert: Feuerwache West

Rettungstransportwagen (RTW)

Dieser RTW wird nicht mehr aktiv für den Rettungsdienst genutzt. Er dient dem Rettungsdienst als Dienstfahrzeug.

Rettungstransportwagen (RTW)Rettungstransportwagen (RTW)Technische Daten:

  • Leistung Motor: 110 PS
  • Baujahr: 1996

Stationiert: Feuerwache Ost

Statistik

Einsätze

  • insgesamt ca. 4.800 Einsätze jährlich, davon sind
  • ca. 40% technische Hilfeleistungen,
  • ca. 33% Behindertentransporte,
  • ca. 27% Positionsbrandschutz, Brände, Meldereinsätze
  • sowie Einsätze am Flugzeug

Personal

  • rund 100 hauptberufliche Feuerwehrleute
  • Leiter Werkfeuerwehr
  • stellvertretender Leiter Werkfeuerwehr
  • drei Leitungsdienste
  • sechs Zugführer
  • zwölf Gruppenführer
  • sechs Leitstellendisponenten
  • 15 Rettungsassistenten
  • zwölf Rettungssanitäter
  • 41 Einsatzkräfte und Maschinisten
  • 64 nebenberufliche Einsatzkräfte

Fahrzeuge

  • sieben Flugfeldlöschfahrzeuge für den Flugzeugbrandschutz
  • ein Einsatzleitfahrzeug ELW II
  • drei Kommandowagen auf VW Caddy (Abschnittsleiter)
  • ein Kommandowagen VW Passat
  • zwei Löschfahrzeuge für die Gebäudebrandbekämpfung
  • ein Wirtschaftsfahrzeug Gerätewagen Logistik
  • ein Gerätewagen Gefahrgut
  • zwei Rettungswagen
  • ein Rettungstransportwagen (Krankentransportfahrzeug)
  • zwei Staffellöschfahrzeuge für die nebenberuflichen Kräfte
  • zwei Mannschaftstransportwagen
  • ein Kleintanklöschfahrzeug für die nebenberuflichen Kräfte
  • ein Sattel
  • zwei Wechsellader
  • je ein Sattelauflieger GW Not und GW Umweltschutz