Neubau der Start- und Landebahn Süd
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für den Neubau der Start- und Landebahn Süd inklusive Vorfeldern begann am 31. August 2005 am Flughafen Leipzig/Halle eine weitere große Ausbauetappe. Im Zuge des Neubaus wurde die 3.600 Meter lange Start- und Landebahn Süd parallel zur ebenfalls 3.600 Meter langen Start- und Landebahn Nord ausgerichtet.
An die am 5. Juli 2007 fertig gestellte Runway Süd schließt sich ein 53 Hektar großes Vorfeld für Frachtflugzeuge an. Dieses wird ab 2008 der Express-Tochter der Deutschen Post World Net, DHL, als Umschlagplatz für zunächst rund 50 Flugzeuge pro Tag dienen.
Grundlage des Neubaus der Start- und Landebahn Süd war der Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Leipzig, der am 4. November 2004 nach nur einjähriger Bearbeitungszeit erging. Die sofortige Vollziehbarkeit des Planfeststellungs-beschlusses, der dem Flughafen auch ein umfassendes Schallschutzprogramm auferlegt, wurde am 19. Mai 2005 vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig bestätigt. Das Gericht wies mit dieser Entscheidung einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz ab.


