Flughafenausbau seit 1990

Der Flughafen Leipzig/Halle wird seit 1990 kontinuierlich bedarfsgerecht ausgebaut. Der Airport trägt so der rasanten Entwicklung des weltweiten Luftverkehrs Rechnung und präsentiert sich heute als einer der modernsten Verkehrsflughäfen Europas.

Bereits zu Beginn der neunziger Jahre wurden die Weichen zur Modernisierung und Erweiterung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen am Standort Leipzig/Halle gestellt. Dies waren Anfänge einer weitsichtigen Ausbauplanung, deren schrittweise Realisierung den Airport zu einem international konkurrenzfähigen Verkehrsknoten wachsen ließen.

Terminal B

Mit der Inbetriebnahme des Terminal B im Jahr 1996 wurde eine Zwischenetappe beim Ausbau des Flughafen Leipzig/Halle zu einem zeitgemäßen europäischen Airport abgeschlossen. Erstmal verfügte der Flughafen Leipzig/Halle über ein Abfertigungsgebäude, das den aktuellen internationalen Standards gerecht wurde.
Terminal B

Start- und Landebahn Nord

Mit der Inbetriebnahme der 3.600 Meter langen Start- und Landebahn Nord wurde im März 2000 eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um den Standort Leipzig/Halle langfristig erfolgreich im internationalen Wettbewerb zu positionieren.

Ausführliche Informationen zum Bau der Start- und Landebahn Nord erhalten Sie hier

Luftaufnahme des Start- und Landebahnsystems 2004

Zentralterminal

Am 30. Juni 2003 ging am Flughafen Leipzig/Halle ein modernes trimodales Zentralterminal in Betrieb, das die Verkehrswege Luft, Schiene und Straße optimal miteinander verknüpft. Das neue Zentralgebäude beherbergt einen ICE-tauglichen Fernbahnhof, ein Parkhaus, den zentralen Check-in-Bereich mit integrierter Gepäckkontrolle sowie eine Einkaufspassage. Reisende haben die Möglichkeit, auf kürzestem Weg vom Parkhaus und vom Flughafenbahnhof aus zum Check-in zu gelangen. Eine Zufahrtsstraße, die die Autobahn 14 überspannt und in die erste Ebene des neuen Zentralterminals führt, bindet den öffentlichen Nahverkehr sowie Taxi- und Transferdienste ein.

Die ansprechende und durch Transparenz geprägte Architektur, welche von Glas- und Stahlkonstruktionen dominiert wird, verbindet Funktionalität mit einem Höchstmaß an Reisekomfort. Der bedarfsgerechte Ausbau des Flughafens trägt dazu bei, dass der mitteldeutsche Airport auch zukünftig als attraktiver und leistungsfähiger Verkehrsknotenpunkt fungieren wird.

Ausführliche Informationen zum Bau des Zentralterminals erhalten Sie hier .


Bau der Start- und Landebahn Nord
Bau der Start- und Landebahn Süd

Start- und Landebahn Süd

Im August 2005 wurde der erste symbolische Spatenstich zum Neubau der Start- und Landebahn Süd gefeiert. Nach nur zweijähriger Bauzeit konnte die neue 3.600 Meter lange Runway am 5. Juli 2007 im Rahmen eines Festaktes mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur ihrer Bestimmung übergeben werden. Durch die neuausgerichtete Start- und Landebahn Süd verfügt der Flughafen Leipzig/Halle über ein Parallelbahnsystem, das von sämtlichen Flugzeugtypen (ohne Reichweiten- und Nutzlastbeschränkung) beflogen werden kann.

An die Start- und Landebahn Süd schließt sich ein 53 Hektar großes Vorfeld für Frachtflugzeuge an. Dieses wird DHL ab 2008 als Umschlagplatz für zunächst rund 50 Flugzeuge pro Tag dienen. Ebenfalls direkt an die Runway angebunden ist der Frachtbereich Süd, welcher weitere Entwicklungsmöglichkeiten für Logistik- und Luftverkehrsunternehmen bietet.

Ausführliche Informationen zum Bau der Start- und Landebahn Süd erhalten Sie hier.


 

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