Voraussetzungen
Leistungsstarke Winterdienstflotte
Gut ausgebildete Einsatzkräfte und eine moderne, stets einsatzbereite Winterdienstflotte sind wichtige Voraussetzungen für erfolgreichen Winterdienst.
Der Flughafen Leipzig/Halle verfügt über folgende Winterdiensttechnik:
- 20 Räumkehrblasgeräte vom Typ TJS 630
- 3 Räumkehrblasgeräte vom Typ TJS 420
- 5 Kompaktkehrblasgeräte CJS mit Schneepflug
- 1 gezogenes Kehrblasgerät P17 (bestehend aus einem Zugfahrzeug MAN mit Schneepflug für Sonderaufgaben, einem Spezialanhänger mit kombinierter Kehrwalze und Blasdüse)
- 2 Flächensprühfahrzeuge mit einer Arbeitsbreite von 45 m und 13.700 l Fassungsvermögen für flüssige Enteisungs-mittel
- 2 Flächensprühfahrzeuge mit einer Arbeitsbreite von 35 m und 15.000 l Fassungsvermögen für flüssige Enteisungs-mittel
- 2 Sprüh-/ und Streufahrzeuge mit einem Fassungsvermögen von je 6.000 l flüssigem und 4 cm3 festem Enteisungsmittel
- 3 Sattelzugmaschinen mit Pushing-Floorauflieger zum Transport von geräumten Schneemassen
- diverse kleine Räumtechnik sowie Kleinstreuer und -sprüher mit Schneepflügen für Straßen, Wege und Plätze
Die Einsatzkräfte des Winterdienstes werden in fünf Schichtgruppen eingeteilt und arbeiten im Drei-Schichtrhythmus.
Unterstützt werden sie durch beauftragte benachbarte Firmen und Unternehmen, welche durch geregelte Werkverträge den Winterdienst in den Monaten November bis März des Folgejahres unterstützen.

Zusammenarbeit
Die Tätigkeit des Winterdienstes ist Teamarbeit, in die Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Flughafens eingebunden sind. Während der Einsätze arbeitet die Einsatzleitung des Winterdienstes eng mit der Verkehrszentrale des Airports zusammen, die die Abfertigungsprozesse auf den Betriebsflächen koordiniert. Wichtige Partner des Winterdienstes sind zudem die Deutsche Flugsicherung, der die Kontrolle über startende, landende und rollende Flugzeuge am Flughafen obliegt und der Deutsche Wetterdienst mit seinen regelmäßigen Wettervorhersagen.

